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Liebe Brüder und Schwestern, liebe Freunde
Die Landeskirchliche Gemeinschaft in Reichenbach feiert in diesen Tagen
ihr 100jähriges Bestehen. Mit dankbarem Herzen halten wir
Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte, in denen der Herr dies
Werk gesegnet hat.
Lobet den Herrn! Denn unseren Gott loben, das ist
ein köstlich
Ding.
Psalm 147,1
Loben und danken wollen wir Gott für seine Liebe und Treue.
Er hat Großes an uns getan!
Mit dieser kleinen Festschrift wollen wir Ihnen einen kurzen
Überblick über die 100 Jahre Gemeinschaftsarbeit in
Reichenbach geben. Vieles hat sich in dieser Zeit in unserer Welt
verändert, Formen, Gebräuche und Ansichten haben sich
gewandelt, doch die Botschaft von unserem Herrn Jesus Christus ist
geblieben und hat noch die gleiche Kraft.
Im Jahr 1893 fanden sich einige Brüder zusammen, um gemeinsam in
der Bibel zu lesen und zu beten. Sie standen im lebendigen Glauben an
Jesus Christus, darum wollten sie die Botschaft von der Liebe Gottes
auch anderen Menschen bezeugen. So wurden sie die Gründer der
Landeskirchlichen Gemeinschaft in Reichenbach.
Gemeinschaftspflege und Evangelisation wurden die Pfeiler der Arbeit,
und so soll es mit Gottes Hilfe auch bleiben. Gerade in unserer Zeit,
in der sich so viele Menschen von Gott abwenden, ist Evangelisation -
das Weitersagen der Frohen Botschaft von Jesus Christus - besonders
nötig. Möge unser treuer Herr und Heiland unseren Glauben
stärken, damit wir diesem Auftrag treu bleiben. So wollen wir als
Landeskirchliche Gemeinschaft mithelfen, sein Reich zu bauen, zu seiner
Ehre.
Im Namen des Vorstandes der Landeskirchlichen Gemeinschaft Reichenbach
grüße ich Sie herzlich
Gerhard Drechsel
Reichenbach, im Februar 1994
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19.01.1994
Grußwort zum 100jährigen Jubiläum
der Landeskirchlichen Gemeinschaft Reichenbach (Vogtl.)
Viele Ordnungen im wirtschaftlichen und politischen Leben der
vergangenen 100 Jahre wurden aufgestellt und wieder umgestoßen.
Dies zeigt deutlich, daß eine Sache, die über mehrere
Generationen Bestand hatte und hat, ein festes Fundament haben
muß. So kann dieses Fundament nicht allein menschlicher
Fleiß und Ausdauer sein, sondern die Gnade und Barmherzigkeit
Gottes.
Diese wird wohl dem Demütigen und Bescheidenen zuteil.
Aus dieser teils stillen Arbeit der Landeskirchlichen Gemeinschaft
Reichenbach ist der Stadt und weit darüber hinaus ein großer
Segen erwachsen. Besonders zu erwähnen wäre hier die
Missionsarbeit in der Stadt und in den verschiedensten Erdteilen, die
Entsendung von Arbeitern in die Diakonie und das verbindende Engagement
im Rahmen der evangelischen Allianz in unserer Stadt. Möge dieses
Aufgabengebiet der Landeskirchlichen Gemeinschaft auch weiterhin
geboten sein und der Stadt Reichenbach und darüber hinaus mit
Gottes Hilfe erhalten bleiben und wachsen.
Ein Spruch aus Pred. 7,8 besagt:
"Besser ist der Ausgang einer Sache als ihr Anfang - besser ist
Langmut
als Hochmut."
Bürgermeister der Stadt Reichenbach
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Gemeinschaftshaus Reichenbach
erbaut 1901
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"Ich will dich segnen und du sollst ein
Segen sein."
1. Mose 12,2
100 Jahre Landeskirchliche Gemeinschaft Reichenbach –
100 Jahre Segen Gottes für viele Menschen - aber auch
100 Jahre treuer Dienst Vieler für Jesus.
Wieviele Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche mögen in
diesen 100 Jahren den Ruf in die Nachfolge gehört haben? Eine
große Zahl! Sie dienten ihrem Herrn in Reichenbach und im ganzen
Land, in Gemeinschaft und Kirche, in der inneren und äußeren
Mission, als ehrenamtliche oder vollzeitlich angestellte Mitarbeiter in
der Kinder-, Jugend- und Frauenarbeit, in den Chören und in der
Verkündigung der frohen Botschaft.
Hunderte von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen haben in der
Landeskirchlichen Gemeinschaft die Heilsbotschaft von Jesus Christus
gehört.
Der Rückblick treibt in die Dankbarkeit gegen unseren Herrn Jesus
Christus. Er hat Großes getan! Wir müssen und dürfen
aber auch Buße tun über allem Versagen. Wie gut, daß
der Herr seine Gemeinde nicht mit Experten baut, sondern mit Schwachen
und Versagern, damit sich kein Mensch rühme, sondern alle Ehre dem
Herrn allein zukommt!
100 Jahre Landeskirchliche Gemeinschaft sind aber auch eine
Verpflichtung: Jesu Werk im Aufblick zu Ihm fröhlich
weiterzutreiben. Dazu erbitten wir weiterhin Gottes reichen Segen!
Wir rechnen mit Ihm!
Werner Hähnel
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Großer Saal
1938 |
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Nach der
Renovierung
1949 |
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Im März 1894 wurde die
Landeskirchliche Gemeinschaft zu
Reichenbach ins Vereinsregister eingetragen.
Die alte Vereinssatzung lautet:
Der Verein trägt gemeinnützigen Charakter. Er will innerhalb
der evangelischen lutherischen Landeskirche, stehend auf dem Boden der
Heiligen Schrift als dem geoffenbarten Worte Gottes, dem Reiche Gottes
dienen durch:
- Evangelisationsvorträge, Bibel- und
Gebetsstunden.
- Verbreitung guter und christlicher Schriften.
- Betreuung der Jugend und Kinder auf christlicher
Grundlage.
- Trinkerrettungsarbeiten und Armenpflege.
- Förderung der inneren und äußeren
Mission.
- Pflege geistlichen Gesanges und Musik.
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Bruder Johannes Reinhardt
Gründer und langjähriger
Gemeinschaftsleiter
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Bruder Paul Meyer
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Wie es zur Gründung der Gemeinschaft
kam, berichtet
Kaufmann Paul Meyer in dem Buch" Die Sach ist dein".
Er schreibt: "Unser Herr gebrauchte den späteren Fabrikanten
Johannes Reinhardt als sein Werkzeug. Aus Schwaben, wo er mit dem
Pietismus in Berührung gekommen war, zog er ins Vogtland.
Johannes Reinhardt wurde am 3. Mai 1865 in Reutlingen am Neckar
geboren. Auf eine Zeitungsannonce hin nahm Johannes Reinhardt 1893 die
Stelle eines Werkmeisters in der Hülsenfabrik der Firma Ahlheim
in Reichenbach an. In Sachsen fehlte ihm zuerst die brüderliche
Gemeinschaft unter dem Wort. Nach einigem Suchen fand er im Ev.
Männerverein der Ortskirche Brüder, die bereit waren, mit ihm
in der Bibel zu forschen. Die fünf Bibelfreunde hielten ihre
Stunden abwechselnd in ihren Wohnungen. Das wurde der Anfang einer
Gemeinschaft in Reichenbach. Viel Segen ging auch von dem Leben des
Kaufmanns Louis Schenker aus. Das lebendige Wort des Evangeliums
begegnete ihm 1894 in der damals noch kleinen Gemeinschaft in
Reichenbach. Br. Johannes Reinhardt tat an Louis Schenker den
Philippusdienst. Der Neubekehrte ging nun den Weg mit Jesus
bewußt und entschieden. Johannes Reinhardt wurde
Gemeinschaftsleiter in Reichenbach. Er blieb es über drei
Jahrzehnte lang. Im Laufe der Zeit arbeitete er immer mehr mit Louis
Schenker zusammen, seinem Freund und Bruder in Christo. Sie wurden zu
Vätern der Gemeinschaft in Reichenbach. Durch ihren Einsatz und
ihre Opfer konnte 1899 ein Bauplatz neben dem Museumsgebäude
erworben werden. 1901 fand dann die Einweihung des Gemeinschaftshauses
statt. Noch heute dient der |
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große Gemeinschaftssaal mit seinen
Nebenräumen der Reichenbacher Arbeit.
Frau Magdalene Schenker begann 1898 mit einer Sonntagsschularbeit. Im
gleichen Jahr wurde der Jugendbund für EC gegründet. Es
entstand auch ein Blau-Kreuz-Verein und ein Weiß-Kreuz-Bund. Alle
diese Spezialarbeiten blieben im brüderlichen Kontakt mit der
Gemeinschaft. Es traten junge Gemeinschaftsgeschwister aus Reichenbach
in kirchliche Dienste. Eine beachtliche Zahl von Diakonissen ging aus
der Reichenbacher Jugendarbeit hervor." Die Aufgabe, das Evangelium im
Lied zu verkündigen, übernahm der im September 1903
gegründete Sängerchor. Später gab es auch einen
Saitenspielchor und ab 1920 einen Posaunenchor. Der Kauf der alten
Turnhalle auf dem Sperlingsberg (etwa 1913) und ihre Umgestaltung in
eine Kindertagesstätte für Arbeiterkinder war in der
Hauptsache Br. Schenkers Werk. Außerdem wurde der Sperlingsberg
für die wachsende Jungschar und Jugendarbeit genutzt. Die
Gemeinschaftsarbeit war und blieb eine Laienarbeit. 1902 trug man sich
mit dem Gedanken, einen Gemeinschaftspfleger anzustellen. Da aber die
finanzielle Lage dies nicht erlaubte, tat Kaufmann Adolf Funke diesen
Dienst ohne Bezahlung. Von 1904 bis 1909 wird Br. Riedel als
Stadtmissionar angestellt. Der monatliche Lohn betrug 125,- Mark. Als
Br. Riedel aus Reichenbach wegging, wurde beschlossen, keinen
Gemeinschaftspfleger wieder anzustellen, damit die Laienbrüder
öfter zu Wort kämen. Später wurde dann Br. Hermann
Soeder hauptsächlich für die Blau-Kreuz-Arbeit angestellt.
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Bruder Louis Schenker
Mitbegründer der Gemeinschaft
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Br. Paul Hesse hat jahrelang auf dem Sperlingsberg einen guten Dienst an der Jugend und in unserer Gemeinschaft
getan. Als er 1937 von Reichenbach wegging, kam Br. Karl Weißflog
als Prediger zu uns. Leider wurde er gleich zu Kriegsbeginn eingezogen,
kurze Zeit später fiel er.
1941 wurde der Gemeinschaft die Pflegeerlaubnis für den Betrieb
des Kinderhortes auf dem Sperlingsberg entzogen und von der NS
Volkswohlfahrt übernommen. Nach Beendigung des Krieges wurde dann
unser Gemeinschaftshaus für die Volkssolidarität
beschlagnahmt. Für diese Zeit wurde uns der Sperlingsberg für
unsere Versammlungen zur Verfügung gestellt.
Im Oktober 1948 kam Prediger Hermann Stiller nach Reichenbach. Eines
seiner ersten Anliegen war es, daß das zurückerhaltene
Gemeinschaftshaus renoviert wurde. Es gab manche bauliche
Veränderung. Im Juli 1949 konnte die Neueinweihung des Hauses
festlich begangen werden. Höhepunkte waren 1950 das
Landessängerfest und 1952 das Landesposaunenfest. Es gab
Evangelisationen und Vertiefungswochen. 1956 kam Prediger Karl-Heinz
Kehrer nach Reichenbach. In den folgenden Jahren mußte wieder
gebaut werden. Unterkellerung des Seitengebäudes und ein Anbau
für Sanitäranlagen wurden durch gemeinsame
Arbeitseinsätze geschaffen. In dieser Zeit wurde die Arbeit an den
jungen Ehepaaren begonnen. Viele Jahre wurde regelmäßig in
Krankenhäusern und Altersheimen gesungen und christliche Schriften
verteilt. 1967 geht Br. Kehrer als
Heimleiter nach Reudnitz. Nach Reichenbach kommt Prediger Werner
Hähnel.
In den 70er Jahren ergaben sich wieder Baumaßnahmen und eine
Renovierung des Saales: Eingang und Podium wurden neu gestaltet, eine
neue Decke eingezogen. 1975 konnte der Saal eingeweiht werden. Prediger
Hähnel begann im September 1975 einen Bibelkreis für die
Mittlere Generation. Er sollte besonders dazu dienen,
Außenstehende mit dem Evangelium zu erreichen. Der Beginn war in
der zur Trinitatiskirche gehörenden Friedenskapelle im
Neubaugebiet Zwickauer Straße, später wurde in das
Gemeinschaftshaus umgezogen.
Am 10.06.1979 fand ein Posaunentag für die Chöre des
Vogtlandes in der Peter-Paul--Kirche statt. Am 20.09.1981 trafen sich
die Sänger vogtländischer Chöre, ebenfalls in der
Peter-Paul-Kirche zu einem Gesangs-Gottesdienst.
1984 wurden vier am Gemeinschaftshaus angebaute Wohnhäuser
abgerissen, da sie baufällig waren. Dadurch wurden wieder
Baumaßnahmen nötig: eine Stützmauer und eine
Verstärkung der Giebelmauer. Bei dieser Gelegenheit wurde der
Eingang zum kleinen Saal neu gestaltet. Unser Bruder Siegfried
Schubert, der damalige Gemeinschaftsleiter, setzte seine ganze Kraft
mit Freudigkeit im Dienst für den Herrn ein. Ganz plötzlich
wurde er im Jahre 1987 nach einer Operation heimgerufen. Als Nachfolger in der
Gemeinschaftsleitung wurde am 17. März 1988 Br. Gerhard Drechsel
gewählt.
Mit der politischen Wende im November 1989 und der Vereinigung mit der
Bundesrepublik Deutschland ergaben sich für die Arbeit der
Gemeinschaft neue Möglichkeiten und Aufgaben: Wir konnten
für die Gemeinschaftshäuser Reichenbach und Mylau zwei
Brüder aus unserer Mitte anstellen, die über
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) finanziert wurden. Die seit
Jahren defekte Heizung konnte komplett erneuert werden, ebenfalls der
kleine Saal, das Jugendzimmer, die sanitäre Anlage, die
Durchgänge im Haus. Die Schleusen wurden erneuert und der Hof neu
gepflastert. Leider trennten sich 1992 einige Geschwister unserer
Gemeinschaft von uns, um eine Charismatische Gemeinde zu gründen.
Vom 5. bis 18. Mai 1993 gab es für alle christlichen Gemeinden in
Reichenbach und Umgebung einen Höhepunkt. Durch die
Landeskirchliche Gemeinschaft wurde die Zeltmission nach Reichenbach
eingeladen. Das Zelt wurde auf dem Messeplatz Cunsdorfer Straße
aufgestellt. Die Vor- und Mit-arbeit wurde von den Verantwortlichen und
vielen Mitarbeitern der christlichen Gemeinden in gutem Einvernehmen
bewältigt. Der Besuch stieg bis auf 650 Leute. Ferner fanden ein
Seniorentreffen, Kinderstunden und zwei Jugendnächte statt. Als
Zeltprediger waren Prediger Georg Dresel, Kulmbach, und Walter Ulmer,
Weikersheim, da. Vier Sonderbuslinien wurden eingerichtet. Unsere
älteren Geschwister erinnerten sich dabei gern an die Zeltmission,
die schon 1937 einmal in Reichenbach war.
Seit Jahrzehnten halten wir die Allianz-Gebetswoche mit den beiden
Ev.-luth. Kirchgemeinden Peter-Paul und Trinitatis, der Ev. meth.
Kirche und auch mit der Baptistengemeinde, solange diese bestand.
Höhepunkte, in Verbindung mit anderen Gemeinschaften unseres
Bezirkes, waren auch Freizeiten und Mitarbeiterrüsten in
verschiedenen Heimen. Neben der schon jahrzehntelangen
Sängerchor- und Posaunenarbeit besteht seit 1987 ein Jugendchor
auf Allianzbasis.
Im Oktober 1992 wurde der durch die Nazis zunächst stark
behinderte, später ganz verbotene Jugendbund für EC, der
auch die Kinderarbeit einschließt, wieder neu gegründet.
Seniorennachmittage halten wir seit Herbst 1992 und freuen uns
über den guten Besuch. Fast jeden Tag finden in unserem
Gemeinschaftshaus Veranstaltungen statt: Kinderkreis, Jungschar,
Jugendkreis, Jugendchor, Bibelkreis der Mittleren Generation,
Gemeinschaftsstunde, Bibelbesprechstunde, Frauenstunde, Deutscher
Frauen-Missions-Gebetsbund, ferner Übungsstunden für
Sänger- und Posaunenchor.
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 | Bruder
Siegfried Schubert - Gemeinschaftsleiter bis zu seinem Heimgang im
Oktober 1987 |
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Gemeinschaftsleiter
und angestellte Schwestern: |
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Diakonissen und
Gemeinschaftsschwestern, die in Reichenbach dienten:
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Diakonisse Olga Stroetzel
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Diakonisse Gertrud Meisel
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Diakonisse Frida Rudolph
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- 1938
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Diakonisse Hedwig Bauer
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1939
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- 1963
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Diakonisse Ursula Gransow
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1964
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- 1978
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Schwester Johanna Etzold
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1978
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- 1987
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Schwester Christel Günther
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1982
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Schwester Hildegard Köhler
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ab 1985
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Die Gemeinschaftsleiter:
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Br. Johannes Reinhardt
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1894
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- 1935
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Br. Arthur Bley
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1935
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- 1940
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Br. Paul Meyer
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1941
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- 1942
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Br. Helmut Liss
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1942
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- 1948
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Br. Arthur Gerlach
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1948
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- 1963
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Br. Siegfried Schubert
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1963
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- 1987
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Br. Gerhard Drechsel
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1988
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- 1994
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Br. Winfried Neef
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1994
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Viele Geschwister haben in den vergangenen 100 Jahren ihrem
Herrn in
den verschiedenen Zweigarbeiten treu gedient. Nur wenige konnten wir in
diesem kurzen Überblick erwähnen. In Liebe und Dankbarkeit
gedenken wir der Brüder und Schwestern, die der Herr heimgerufen
hat.
Unser Wunsch und Gebet ist es, der Herr möge durch seinen Geist
neues Leben wirken. Er kann es schenken, daß auch in Zukunft noch
viele Menschen zum lebendigen Glauben an unseren Herrn Jesus Christus
finden.
Ihr, die ihr Christi Namen nennt, gebt unserm Gott
die Ehre!
Ihr, die ihr Gottes Macht bekennt, gebt unserm Gott die Ehre!
Die falschen Götzen macht zu Spott; der Herr ist Gott,
der Herr ist Gott. Gebt unserm Gott die Ehre!
Jugendchor Reichenbach
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